Caspar de Gelmini – Leipzig Noir

Caspar de Gelmini – Leipzig Noir 9:10 min | 2020 | HD (16:9) | col | stereo | OV (nodialog) [DE] Die Musik für „Leipzig Noir“ entstand ursprünglich für ein Konzert im Pariser Centre Pompidou, im Rahmen des Computermusik-Kurses „Cursus“…

Caspar de Gelmini - Leipzig Noir

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Caspar de Gelmini – Leipzig Noir
9:10 min | 2020 | HD (16:9) | col | stereo | OV (nodialog)

[DE]
Die Musik für „Leipzig Noir“ entstand ursprünglich für ein Konzert im Pariser Centre Pompidou, im Rahmen des Computermusik-Kurses „Cursus“ des IRCAM. Gleichzeitig war Sie ein Auftrag des Forum Zeitgenössische Musik Leipzig, für ein Hörspielprojekt des Autoren Jan Decker.
In der Musik arbeite ich mit verschiedenen Shepard-Skalen. Darunter versteht man eine unendliche ansteigende oder abfallende Tonleiter, die niemals die Grenzen des eigenen Hörens übersteigt. Es entsteht eine akustische Täuschung die vergleichbar ist mit einer optischen Täuschung.
Nach Abschluß meines Musikstudiums begann ich mit meinem Videokunst-Studium. In diesem Kontext begann ich mit der Übertragung einiger alter Kompositionen in den Bereich des visuellen. Dieser Stück bot sich an, da es mit akustischen Illusionen arbeitet. Ich übertrug nun die akustischen Illusionen auf den Bereich des visuellen: Insbesondere interessierten mich optische Täuschungen mit Spiegeln. Diese erzeugen die Assoziation von Unendlichkeit und sind Bestandteil vieler Fraktale.
Die visuelle Ebene benutzt Aufnahmen, die aus meinem Material von „Objects and Cells 1“ stammen. Hierbei handelt es sich um Unterwassertiere aus dem arktischen Ozean. Das Material stammt von Forschern der Humboldt Universität. Das Resultat ist ein faszinierender Einblick in Unterwasserstrukturen, die in dieser Form nicht existieren, sondern inszeniert sind.

[EN]
The music for “Leipzig Noir” was originally created for a concert at the Center Pompidou in Paris, as part of the computer music course “Cursus” at IRCAM. At the same time, it was commissioned by the Forum Zeitgenössische Musik Leipzig for a radio play project by the author Jan Decker.
In music I work with different Shepard scales. This means an infinite ascending or descending scale that never exceeds the limits of one’s own hearing. The result is an acoustic illusion that is comparable to an optical illusion.
After completing my music studies, I started studying video art. In this context I began to transfer some old compositions into the visual realm. This piece was perfect, because it works with acoustic illusions. I now transferred the acoustic illusions to the field of the visual: I was particularly interested in optical illusions with mirrors. These create the association of infinity and are part of many fractals.
The visual level uses recordings from my “Objects and Cells 1” material. These are underwater animals from the Arctic Ocean. The material comes from researchers at Humboldt University. The result is a fascinating insight into underwater structures that do not exist in this form, but are artifical.

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